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Wolf, Bär und Luchs auf unserem Stundenplan

Bilder aus dem Projekt:

Institution:


Oberschule Salzhausen

Anschrift:


Kreuzweg 29, 
21376 Salzhausen

Altersgruppe:


5. und 6. Klasse

Aktionstyp:


Theater, Comics, Spiele, Meinungsumfragen, Experteninterviews

Kooperationspartner:


Wolfsberater, Jäger, Schäferin

Ziel der Aktion:


Alle 5. und 6. Klassen unserer Oberschule haben zum Thema Wolf, Bär und Luchs gelernt. Aber wir hatten dabei unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte. Deshalb war das Ziel, kreativ mit den Inhalten der Bildungsmodule weiterzuarbeiten, um uns gegenseitig vorzustellen, was wir gelernt haben.

Kurzbeschreibung:


„Was macht der Wolf, wenn er eine Schafherde als Beute entdeckt hat? Wie können wir die Schafe schützen? Welche Hilfe bekommen Schäfer, wenn ihre Schafe gerissen wurden?“ Für uns fünfte Klassen stand der Herdenschutz im Mittelpunkt unserer Projektwoche. Wir haben verschiedene Arten kennengelernt, wie man Schafe schützen kann und diese spielerisch ausprobiert. Alle unsere Fragen konnten wir bei einer Schäferin und einer Wolfsberaterin loswerden, die wir als Expertinnen an unsere Schule eingeladen haben. Damit das Interview professionell abläuft, haben wir unsere Fragen gesammelt und unter uns aufgeteilt. Die Schäferin hat einen echten Herdenschutzzaun mitgebracht und die Wolfsberaterin hatte ihre Utensilien dabei, um zu zeigen, wie sie vorgeht, wenn sie zu einem Nutztierriss gerufen wird. Eine Parallelklasse hat Comics entworfen. Es sind Witze und kleine Geschichten zu allen drei Tierarten entstanden. Eine andere Klasse hat einen Nutztierriss und seine Folgen für die Schäferin als Rollenspiel inszeniert. So konnten die anderen Schülerinnen und Schüler im Schauspiel am letzten Tag eine Wolfsberaterin live bei der Arbeit erleben. Wir sechsten Klassen haben gelernt, was es eigentlich für die Menschen bedeutet, dass die Tiere anwesend sind und was es für die Tiere bedeutet, dass der Mensch präsent ist: „Geraten alle Tiere in ähnliche Situationen mit den Menschen? Wie verhalte ich mich angemessen bei einer Begegnung?“ Das waren Fragen, die wir uns gestellt haben. Ein Jäger und ein Wolfsberater haben uns dazu ihre Erfahrungen berichtet. Der Wolfsberater hatte sogar echten Wolfskot dabei und den haben wir uns genau angeschaut. „Ihh…..Puh! Das stinkt.“ Viele von uns verzogen das Gesicht vor Ekel. Aber spannend war es irgendwie doch. Wir haben Klappkarten zum Thema Wolf künstlerisch gestaltet, auf die wir jeweils eine Frage und die Antwort der Experten notiert haben. Im Rahmen einer Ausstellung bei der Abschlusspräsentation konnten so alle die Informationen aus unserem Interview nachlesen. Es wurden auch die Ergebnisse einer Meinungsumfrage zu den Tieren von unserer Parallelklasse auf Plakaten ausgestellt. Eine andere Parallelklasse hat am Abschlusstag die Begegnungen von großen Beutegreifern und Menschen im Schattentheater dargestellt und allen Zuschauerinnen Verhaltensregeln mit auf den Weg gegeben.

Reaktionen:


Das Bühnenprogramm und die Ausstellung im Rahmen der Abschlussveranstaltung sind bei Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften und den eingeladenen Vertretern der Presse und der Samtgemeinde Salzhausen gut angekommen. Insbesondere ist für die Klassen spannend gewesen, etwas über die Inhalte zu erfahren, zu denen die jeweils andere Klassenstufe gelernt hatte. Es gab verschiedene Aktionsstände, die das Programm abgerundet haben. Beispielsweise haben die Schülerinnen und Schüler gewählt, welches der drei Tiere sie gerne sein würden, wenn sie sich in eins verwandeln könnten. Ergänzend haben sie darüber abgestimmt mit welchem Tier die Menschen in Zukunft zusammenleben können. In lebhaften Diskussionen wurden Argumente ausgetauscht, warum man welches Tier gewählt hatte und was die Für und Wider für das Zusammenleben mit den Tieren seien.

Highlights:


Hier eine Auswahl an Rückmeldungen zu der Projektwoche 
(Zitate aus dem schriftlichen Feedback der Schülerinnen und Schüler): 

Ich hab‘ so viel neues erfahren!!! Echt super! 
Es hat mir alles sehr gut gefallen.
Dass viele Bären in Rumänien (6.000) wohnen.
Die Kacke vom Wolf war cool. 
Ich finde es gut, dass Kinder und Erwachsene kreativ werden.
Das Spiel und sonst auch alles.
Das Schattentheater 
Dass Luchse toll sind. 
Das Kartenmalen hat Spaß gemacht. 
Dass auch ein Jäger und Wolfsberater da waren.
Dass man jetzt mehr über Wildtiere weiß.
Wie die Tiere leben.
Wie viele Tiere wo leben
Wie es den Tieren geht.
Wie man sich dagegen wehrt.
Dass Wölfe auch Füchse fressen.
Dass es so etwas wie Wolfsberater gibt.
Dass Luchse Angst vor Menschen haben.

Herausforderungen:

Wolf, Bär und Luchs auf unserem Unterrichtsplan zu haben, war richtig spannend! Aber das Thema ist auch sehr umfangreich und wir haben viele Inhalte gelernt. Manchmal war das sehr anstrengend. Geholfen hat uns immer, wenn wir Experten eingeladen haben, die wieder frischen Wind in die Theorie gebracht haben und wir ganz nah an der Praxis dran waren.

Tags: SCHUBZ Umweltbildungszentrum Lüneburg, Theater, Comics, Meinungsumfragen, Experteninterviews

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